Die Wirkweise der Homöopathie


Im Gegensatz zur Spagyrik, bei der aktiv Wirkstoffe in den Körper eingebracht werden, oder zur Biochemie, bei der die Zelle angeregt wird, die im Zellzwischenraum befindlichen Mineralstoffe aufzunehmen, setzt die Homöopathie auf die vorhandene Vitalkraft des Körpers (Selbstheilungskraft) und reizt sie zur Tätigkeit.

In einer Zeit, in der Krankenkassen dazu übergehen, die homöopathische Behandlung von Patienten durch Allgemeinmediziner mit entsprechender Zusatzausbildung zu erstatten, zweifelt mit Ausnahme der orthodoxen Schulmedizin kaum jemand mehr ernsthaft an der Wirksamkeit dieser Heilmethode. Entscheidend bei der Auswahl des homöopathischen Heilmittels ist jedoch, ein nicht nur mit der Erkrankung, sondern auch mit dem Wesen des Patienten übereinstimmendes Homöopathikum zu finden – eine Aufgabe, für die es neben umfangreicher Kenntnis der Arzneimittelbilder auch einer Menge Einfühlungsvermögen in den Patienten bedarf, denn bei der Auswahl des passenden Mittels kommt es häufig auf feinste Nuancen an. Die Wahl der richtigen Potenz gibt dann den Feinschliff.

Von der evidenzbasierten Medizin wird die Homöopathie kaum anerkannt. Der Gesetzgeber erkennt sie dagegen als besondere Therapierichtung an, hat die Homöopathie in das Arzneimittelgesetz aufgenommen, regelt im homöopathischen Arzneibuch die Herstellung, monographiert die Inhaltsstoffe und regelt auch die Qualit├Ątsparameter.