Eigenblutbehandlung

Die über Jahrhunderte bewährte Eigenbluttherapie nutzt die Tatsache, dass unser Blut Umverteilungsort für - unter anderem - Antikörper und Ausscheidungsprodukte ist. Injiziert man venöses Blut in seiner Gesamtheit ins Gewebe, wird es somit selbst zum krankheitserregenden Reiz. Daraufhin geschieht zweierlei: Unmittelbar nach der Injektion kommt es an der Injektionsstelle zu lokalen Entzündungsvorgängen, durch die eine Kaskade von Folgereaktionen des Immunsystems ausgelöst wird. Darüber hinaus bewirkt die Zerstörung von Zellmembranen im Injektionsgebiet eine lokale Gewebsübersäuerung, was in der Folge zum verstärkten Plasmaeinstrom und damit zum anschließenden beschleunigten Abtransport über das Lymphsystem führt.

Somit wird das, was im Grunde genommen unser Körpereigenes ist (unser Blut), durch die Injektion ins Gewebe plötzlich als Eindringling eingestuft und geht dann den Weg, den alles geht, was von außen in unseren Körper eindringt: Es wird dem körpereigenen Immunsystem zur Überprüfung vorgelegt. So erklärt sich die durch Eigenblutbehandlungen häufig erzielte Resistenzsteigerung des Gesamtorganismus, die zu einer Anhebung der allgemeinen Abwehrlage und der Heilungsbereitschaft des Körpers führen kann. Wenn chronische Prozesse, abgespeichert in den Antikörpern unseres Blutes, auf diese Weise noch einmal vom Immunsystem „überarbeitet“ werden, können sie in akute Zustände überführt und danach zur Ausheilung gebracht werden.

Eine Eigenblutinjektion ist bei akuten Erkrankungen 2-3 mal pro Woche möglich, bei chronischen Prozessen sollten größere Injektionsabstände eingehalten werden: Hier erstrecken sich 10 Injektionen meist über einen Zeitraum von 6-8 Wochen. Zur Wirkungsunterstützung können dem entnommenen Blut vor der Reinjektion Komplexhomöopathika beispielsweise zur Infekt- oder Allergiebehandlung beigemischt werden.

Anwendungsgebiete für Eigenblutinjektionen sind beispielsweise
• Akute Infekte
• Allergien
• Blasentzündung
• Neurodermitis
• Entzündungen allgemein
• Nachlassende Drüsentätigkeit
• Chronische Schmerzen
• Allgemeine Rekonvaleszenzförderung
• Schlafstörungen
• Depressive Zustände (besonders in den Wechseljahren -> nachlassende Drüsentätigkeit)
• Vermindertes Allgemeinbefinden - sowohl körperlich als auch psychisch

Bei schwer immungeschwächten oder untergewichtigen Patienten, während einer Chemotherapie oder bei Entzündung oberflächlicher Venen mit Gefahr der Bildung von Thromben (Thrombophlebitis) ist die Eigenbluttherapie nicht geeignet.
Autoimmunologische Erkrankungen wie beispielsweise Morbus Hashimoto (Autoimmunthyreopathie) erfordern stark verringerte Injektionsmengen in stark verlängerten Injektionsintervallen, um den Körper nicht zu überfordern.

Ich biete Eigenblutinjektionen zum Preis von 15,- € pro Behandlung an (homöopathische Zusätze kommen ggf. hinzu).